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Vorlage - BV/2015/409 (05)  

Betreff: Antrag auf Verkehrsberuhigung der Straße Holzhausen Mühlendamm
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage nichtöffentlich
Federführend:FD II.3 - Hochbau und Haustechnik Bearbeiter/-in: Mahlke, Daniela
Beratungsfolge:
Planungs- und Bauausschuss der Gemeinde Stolzenau Vorberatung
22.09.2016 
Sitzung des Planungs- und Bauausschusses der Gemeinde Stolzenau zur Kenntnis genommen   
Verwaltungsausschuss der Gemeinde Stolzenau Entscheidung

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Finanzielle Auswirkungen
Anlage/n

Sachverhalt:

 

Am 25.06.2015 ging ein Antrag von Herrn v.d. Born bei der Samtgemeinde MIttleweser ein auf Verkehrsberuhigung der Straße Holzhausen Mühlendamm. Ein gleichlautender Antrag wurde auch zum Landkreis Nienburg gesandt. Die Antwort des Landkreises wird beigefügt.

 

In der Höhe des Neubaugebietes Eichholz Ost wird die angeordneten 50 km/h gefühlt von 60 % der Verkehrsteilnehmer nicht eingehalten.

 

Es ist der Wunsch von Herrn v.d. Born dort z.B. ein sog. Berliner Kissen zur Geschwindigkeitsreduzierung anzubringen. Auf die Straße Mühlendamm müsste man zwei Berliner Kissen aufbringen, die Kosten würden sich auf ca. 3.500,00 € belaufen. Fraglich ist, wie lange die Kissen dort halten, da besonders auf dieser Strecke viel landwirtschaftlicher und LKW Verkehr liegt. Auch ist dies die Umleitungsstrecke der Ortsdurchfahrt Stolzenau, wenn diese mind. 4 x im Jahr durch Märkte und Feste gesperrt ist.

 

Eine weitere Möglichkeit wäre die Aufstellung von Blumenkübeln. Von dieser Möglichkeit wurde seitens der Straßenverkehrsamtes abgeraten, da die Aufstellung von Blumenkübeln auf einer Straße keine verkehrslenkende Maßnahme darstellt.

Vielmehr wird dies als Behinderung angesehen. Sollte es aufgrund der Blumenkübel zu einem Verkehrsunfall kommen, so haftet der Straßenbauträger, also die Gemeinde Stolzenau.

 

Noch eine Möglichkeit wäre die Einrichtung von Fahrbahnschwellen. Die sind um ein vielfaches günstiger als die Berliner Kissen, allerdings sind diese auch um so lauter. So kommt es bei dem Überfahren der Schwellen zu einem lauten Klappen der Stoßdämpfer. Des weiteren wird durch das Abbremsen und wieder Anfahren der Fahrzeuge eine weitere Lärmbelästigung herbeigeführt.

Gem. dem Landkreis Nienburg – Straßenverkehrsamt – Herr Hartmann, sollten, aufgrund der zu erwartenden Lärmbelästigung, Schwellen nicht direkt neben Wohnbebauung eingerichtet werden.

 

Der Antrag von Herrn v. d. Born ist daher abzulehnen.

 


Beschlussvorschlag:

 

Der Antrag auf Verkehrsberuhigung der Straße Holzhausen Mühlendamm wird abgelehnt.

 


 


Anlage/n: