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Auszug - Lagebericht der Jugendarbeit Wip In  

Sitzung des Sport-, Jugend- und Seniorenausschusses der Samtgemeinde Mittelweser
TOP: Ö 7
Gremium: Sport-, Jugend- und Seniorenausschuss der Samtgemeinde Mittelweser Beschlussart: (offen)
Datum: Di, 17.11.2020 Status: öffentlich
Zeit: 19:00 - 20:00 Anlass: Sitzung
Raum: Jugendhaus Wip In
Ort: Kleine Geest 26, 31592 Stolzenau
MI/2020/110 (10) Lagebericht der Jugendarbeit Wip In
     
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Mitteilung
Verfasser:Ramona Oraschewski
Federführend:FD II.2 - Soziales, Kitas, Schulen, Kultur und Asyl Bearbeiter/-in: Werlich, Ramona
 
Wortprotokoll

Rh Dralle stellt Herrn Hoppe als Vertretung für Ann Fischer vor und gibt das Wort an ihn weiter.

 

Herr Hoppe teilt mit, dass zu Anfang der Pandemie und dem Lockdown die Jugendzentren ein paar Wochen auf Anordnung des Landes schließen mussten. Nach Öffnung der Einrichtungen fand ein offener Treff mit 9 Teilnehmer/innen in Kleingruppen statt. In den Jugendhäusern gilt für alle und überall eine Mundschutzpflicht und das Einhalten von Abstand.

 

In der Sommerzeit mussten viele Abstriche gemacht und Alternativen geschaffen werden. Der Landkreis hat hierbei die Gruppenangebote gut unterstützt. In der Jugendarbeit wurde wie in Schulen das „Kohortensystem“ angewendet, um möglichst keine Durchmischung der Gruppen zu haben (z.B. Mädchen-/, Jungen-/, Musikgruppen etc.).

 

Über den Landkreis wurde per Videokonferenzen im Bereich der Jugendarbeit geguckt, was in welcher Form der Arbeit möglich ist. Das Konzept wurde entsprechend den Hygienebestimmungen angepasst.

 

Herr Hoppe teilt mit, dass Frau Hoffmeyer im Team gut angekommen ist. Das Team, bestehend aus drei Mitarbeiter/innen arbeiten insgesamt an 4 Standorten. Hierbei ist es pro Person nur möglich, mindestens zwei davon abzudecken.

 

Rf Kuhlmann fragt, ob es in der Jugendarbeit auch festgelegte Gruppen gibt und ob dadurch auch Kinder von Angeboten ausgeschlossen werden, bzw. ob einzelne Kinder „verloren gehen“. Herr Hoppe teilt mit, dass die Kinder und Jugendlichen derzeit aus 2 Angeboten/ pro Woche wählen können und hierzu vorab eine Anmeldung erfolgen muss. Für Kinder und Jugendliche gelten die Jugendzentren auch als „Zufluchtsort“, unter anderem weil keine anderen Aktivitäten, Vereine etc. möglich sind.

 

Für die Kinder und Jugendliche war die Zeit im Frühjahr während der Schließung eine harte Zeit.

 

Frau Block ergänzt, dass derzeit jedes Kind auch ein Angebot in Anspruch nehmen kann, wenn es möchte, wenn auch nicht alle zu jeder Zeit.

 

Rf Bleeke fragt, welche Altersstrukturen die Jugendeinrichtungen besuchen. Herr Hoppe antwortet, dass Kinder eigentlich ab dem 6 Lebensjahr in die Jugendeinrichtungen kommen können, aber aufgrund der Maskenpflicht und der Einschränkungen die Altersgrenze auf ab 8 Jahren zur Coronazeit gewählt wurde. Die Gruppen teilen sich auf in die Altersklassen von 8-11 Jahre und 12-18 Jahre. 

 

Rf Bleeke fragt, ob durch das jetzige Angebot alle Kinder erreicht werden oder ob Kapazitäten fehlen. Herr Hoppe teilt mit, dass immer wieder über verbreitete Öffnungszeiten versucht wird, die Kinder zu erreichen. Allerdings gelingt dieses nicht immer. Aufgrund der Coronalage dürfen manche Kinder aus Familie nicht mehr raus bzw. die Jugendhäuser besuchen. Die „Stammkunden“ sind allerdings größtenteils nicht weggefallen.