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Auszug - Anfragen  

Sitzung des Wegeausschusses der Gemeinde Landesbergen
TOP: Ö 11
Gremium: Wegeausschuss der Gemeinde Landesbergen Beschlussart: (offen)
Datum: Mi, 04.11.2020 Status: öffentlich
Zeit: 18:00 - 20:33 Anlass: Sitzung
Raum: Mühle Landesbergen
Ort: Mühlenplatz 1, 31628 Landesbergen
 
Wortprotokoll

Herr Hasselbusch hat mehrere Anfragen in Bezug auf Fahrradweg in Landesbergen. Als erstes fragt er an, ob Schutzstreifen für Fahrradfahrer auf der Ortsdurchfahrt angebracht werden kann.

Herr Breuer gibt an, dass mit Polizei, Landkreis und Straßenbaubehörde sich die Lage in Landesbergen angeschaut wurde. Für den beidseitigen Schutzstreifen ist die Fahrbahn nicht breit genug (< 7,49m). Ein einseitiger Schutzstreifen mit einer Breite von 1,25m (mit Gosse) könnte von Ortseingang bis Ortsmitte (Seitenwechsel) angeordnet werden. Der Mindestabstand von 1,5m zu Rad ist dann aber noch ebenfalls einzuhalten. Herr Vahlsing würde diese Möglichkeit zustimmen (ADFC). Von Seiten der Gemeinde könnte auch eine Empfehlung hierzu abgegeben werden. Nachteil wäre bei einer Markierung, dass der Schutzstreifen wohlmöglich in beide Richtungen befahren wird. Ein einseitiger Schutzstreifen wird befürwortet.

 

Als zweiten Punkt hat Herr Hasselbusch die von Herrn Vahlsing in der letzten Sitzung vorgestellten Fahrradstraße von der Weserbrücke Richtung Estorf.

Herr Breuer kann nicht nachvollziehen um welche Strecke es genau geht.

Frau Kuhlmann ist der Ansicht im Protokoll ist ein Fehler bzgl. der Fahrstrecke. Es könnte auch alternative Richtung Leese gemeint sein. Es sollte hier nochmal nachgefragt werden.

Rh Friedmann schlägt vor, den Punkt in den Tourismusausschuss der Samtgemeinde weiterzugeben.

 

In Der Kommunalrichtlinie, Fassung vom 22.07.2020 wurde unter 2.11.2 die „Verbesserung des Radverkehrs“ aufgenommen. Inwieweit ist hier eine Förderung für die Beleuchtung vom Mühlenplatz möglich, ist die nächste Anfrage von Herrn Hasselbusch.

Herr Breuer antwortet, dass der Mühlenplatz nicht förderfähig sei. Die Radwege wären allerdings bei einer Mindestzuwendung von 200.000,-€ förderfähig.

 

Letzte Anfrage von Herrn Hasselbusch ist zur Gefahrenstelle Straßenüberquerung andere Weserseite an der Schutzhütte zur Dornstraße von der Brücke kommend. Besteht hier die Möglichkeit eine Wartezone für Radfahrer rechtsseitig zu schaffen?

Herr Breuer weist auf die Verkehrspflicht und das Rechtfahrgebot für Radfahrer hin. Eine Wartefläche macht innenliegend auf Grund der nicht vorhandenen Sichtbeziehungen keinen Sinn. Es bestehe aber die Möglichkeit einen Radweg in eine Richtung zu bauen. Kosten würden sich auf ca. 200.000,-€ belaufen.

Rh Evers könnte dem Vorschlag mit dem Betrag zustimmen. Es sollte mit überlegt werden, den Weg mit in die Flurbereinigung zu nehmen, eventuell könnte auch dort Fördermittel her kommen. Auch er ist gegen eine Wartefläche und bemerkt, dass auch Radfahrer sich in den Verkehr mit einordnen müssen.

Rh Friedmann schlägt vor, das der Tourismusausschuss der Samtgemeinde gemeinsam mit dem Wegeausschuss Landesbergen eine gemeinsame Sitzung zum Weserradweg abhält auch im Hinblick auf die möglichen Fördergelder. Zunächst soll jedoch der Tourismussauschuss über den Lückenschluss/Radweg hier beraten. Herr Voigts wird kurzfristig von Herrn Breuer informiert.

Herr Breuer fügt hinzu, dass es die Möglichkeit der Förderung von 80% gibt, bei schwachen Kommunen auch bis zu 90% über die Kommunalrichtlinie. Der nächste Termin des Tourismusausschusses wäre nächste Woche.

 

Rh Niemeyer stellt die Anfrage zum Stand der Untersuchung Absackung des Weges Brokeloh – Heidhausen.

Herr Breuer gibt an das zu prüfen und hier noch nicht tätig geworden ist.

 

Eine weitere Frage betrifft die Asphaltierung in Höhe vom Friedhof. Hier sollen Wurzeln die Fahrbahn nach oben drücken (Gefahrenstelle). Herr Breuer sagt eine Prüfung und Handlung in diesem Bereich kurzfristig zu.

Herr Breuer schlägt vor, generell nochmal 15.000,-€ für den Unterhalt nachzuschieben.

 

Frau Prink hat noch eine Bitte, In der Jahnstraße/ Schneiderstraße beschädigt ein privater Baum durch den Wurzelwuchs den Gehweg.

Herr Breuer sagt zu, dass von Seiten der Gemeinde der Eigentümer angeschrieben wird und der Bauhof sich die Sache anschaut.

 

Rh Evers bedankt sich bei allen Teilnehmern und beendet den Ausschuss.