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Auszug - Mitteilungen und Berichte (u.a. Digitalpakt, Schulkinderferienbetreuung, Infos über Ausbildung nach Beendigung der Schule)  

Sitzung des Schulaussschusses der Samtgemeinde Mittelweser
TOP: Ö 4
Gremium: Schulausschuss der Samtgemeinde Mittelweser Beschlussart: (offen)
Datum: Di, 03.11.2020 Status: öffentlich
Zeit: 19:00 - 20:25 Anlass: Sitzung
Raum: Grundschule Landesbergen
Ort: Hinter den Höfen 7, 31628 Landesbergen
 
Wortprotokoll

 

Frau Block verteilt einen Auszug der Schülerumfrage 2020 des Bildungsbüros des Landkreises Nienburg/Weser.

Die Frage nach dem Ort der schulischen Weiterbildung oder der Ausbildung nach dem Schulabschluss wurde erstmalig im Rahmen der Abfrage gestellt.

Auf Nachfrage erläutert Frau Block, dass durch die Änderung von G8 zu G9 es weniger Schulabgänger in den Gymnasien gibt und die Abfrage dadurch eine gewisse Unwucht bekommen habe.

 

Frau Block fragt die Schulleitungen nach einem Feedback zur derzeitigen Coronasituation in den Schulen.

Frau Könecke berichtet, dass in der OBS Mittelweser zur Zeit noch das Szenario A gilt. Es tragen alle Schüler in den Klassenräumen Maske. Das Lüften alle 20 Minuten für 5 Minuten ist ebenfalls kein Problem.

Das Wechselmodell (Szenario B) kann erst nach Verordnung des Gesundheitsamtes durchgeführt werden.

Die Lehrkräfte würden sich bei Szenario B jedoch wohler fühlen erklärt Frau Zarske-Lange von der Grundschule Landesbergen.

Frau Badermann von der Regenbogenschule Stolzenau und Herr Gehrke von der Grundschule Husum berichten ebenfalls, dass die Schüler alle sehr diszipliniert sind.

Auf Nachfrage von Frau Brüggemann, wie das Wechselmodell durchführt wird berichten alle Schulen, dass es einen tageweisen Wechsel gibt.

 

Frau Block berichtet vom Digitalpakt.

Der Antrag für das Sofortausstattungsprogramm wurde gestellt und ein Betrag in Höhe von 38.176 € bereits bewilligt. Dieser Betrag ist für digitale Endgeräte, welche an bedürftige Schüler durch die Schulen verliehen werde können.

Angebote wurden bereits eingeholt.

Ein weiterer Antrag für 40.000 € wurde gestellt, da nicht alle Schulträger den für sie zur Verfügung stehenden Betrag abgerufen haben. Dafür liegt jedoch noch kein Bescheid vor.

 

Frau Block erklärt, dass auch der Ausbau der WLAN-Infrastruktur an den Schulen vorangetrieben wird.

Ein beauftragter Fachingenieur hat alle Schulen besucht, einen Soll-Ist-Vergleich erstellt und wird im nächsten Schritt die Ausschreibung vorbereiten.

 

Frau Block berichtet von der Planungsgruppe „Neubau OBS Mittelweser“.

Hierzu wird die in der 1. Sitzung erarbeitete Matrix verteilt.

Es haben bislang 3 Sitzungen stattgefunden.

In der 1. Sitzung wurden die Grundsätze der Arbeit der Gruppe sowie die Matrix besprochen. In der 2. Sitzung wurde das Thema „Gebäude“ und in der 3. Sitzung das „Pädagogische Konzept“ behandelt.

In der nächsten Sitzung wird Herr Wiebe den planerischen Ablauf eines Großprojektes darstellen.

 

 

Frau Block berichtet von der Schulkinderferienbetreuung.

Dieses Jahr wurden 4 Wochen Betreuung angeboten. Davon wurden die ersten 2 Wochen gut angenommen, Woche 3 und 4 weniger gut.

Nachdem Eltern die Qualität der Betreuung bemängelt haben wurde ein Fragebogen an die Eltern der betreuten Kinder geschickt.

Von 15 Eltern, die angeschrieben wurden, haben 10 geantwortet.

 

  1. Wie hat Ihrem Kind die inhaltliche Gestaltung der Schulferienbetreuung gefallen?

Antworten: 1x sehr gut; 6x gut; 1x befriedigend; 1x ausreichend und 1x mangelhaft

 

  1. Benötigen Sie einen längeren Betreuungszeitraum als 2 Wochen am Stück?

Antworten: 7x 2 Wochen; 3x 3 Wochen

 

  1. Welcher Standort ist besser?

Antworten: 7x Landesbergen; 3x egal

 

  1. Sind die Betreuungszeiten 07:30 – 13:30 Uhr ausreichend?

Antworten: 6x Ja; 1x bis 14:30 Uhr; 1x bis 15:00 Uhr; 1x bis 15:15 Uhr; 1x keine Angabe

 

Nachdem auch ein Gespräch mit den Betreuungskräften stattgefunden hat, ist man zu dem Ergebnis gekommen, dass im nächsten Jahr die Betreuung für 2 Wochen mit gleichbleibenden Betreuungskräften angeboten werden soll. Dies soll außerdem eine bessere inhaltliche Vorbereitung ermöglichen.

 

Frau Kuhlmann ergänzt dazu, dass es von den Eltern den Hinweis gab, dass es Qualitätsunterschiede bei der Betreuung gab.

Außerdem wäre ein Raum im Schulgebäude (zum Beispiel die Mensa) schöner, als der Aufenthaltsraum der Sporthalle.